Seit dem
Jahr 2006 präsentiert sich Koserow
zusammen mit seinen Nachbargemeinden
Zempin, Loddin und Ückeritz unter dem
Titel
„Usedomer Bernsteinbäder“.
Die Fläche der Gemeinde Koserow beträgt
6,01 km².
Einwohnerzahlen
(Stand 07/2009):
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| Gemeinde Koserow
insgesamt |
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1.747 |
Bürgermeister der Gemeinde
Koserow ist Herr Detlef
Kronenfeld.
Telefon: 038375/264-0 bzw. 264-20
Telefax: 038375/264-44
Sprechzeiten: Donnerstag 15.00 bis 17.00 Uhr im
Gemeindebüro, Hauptstraße 31
(Gebäude der Gästeinformation)
Mitglieder der
Gemeindevertretung Koserow sind derzeit:
| Herr Detlef
Kronenfeld als Bürgermeister |
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Frau Undine Reinhardt-Begrow als
1. Stellvertreterin |
| Herr René König als
2. Stellvertreter |
| Herr Thomas Mann |
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Frau Angela Buch |
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Frau Elisa Wedel |
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Frau Annegret Pfotenhauer |
| Herr Steffen Richter |
| Herr Friedhelm Lietz |
| Herr Ulrich Helmer |
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Frau Katrin Grabner |
| Herr Hartmut Braun |
| Herr Wolfgang Riemann |
Zu den Sehenswürdigkeiten:
Koserow etwa in der Mitte zwischen Karlshagen
und Ahlbeck, an der schmalsten Stelle der Insel
Usedom, zwischen Ostsee und Achterwasser
gelegen, ist in seiner Naturausstattung einmalig
und vielgestaltig. Ob Badelustiger, Segler,
Surfer, Wanderer oder Radwanderer, jeder kann
hier auf seine Kosten kommen. Ein besonderer
Reiz geht von der höchsten Erhebung der Insel
Usedom, dem Streckelsberg mit seinen 60 m Höhe,
aus. Von seinem Steilufer aus bietet sich dem
Betrachter einwunderschöner Blick aufs Meer.
Koserow wurde erstmals im Jahre 1347 als
Cuzerowe urkundlich erwähnt und ist eine der
ältesten Siedlungen auf der Insel Usedom. Die
Koserower Kirche, die bereits Ende des 13.
Jahrhunderts als Feldsteinkirche erbaut wurde,
ist die älteste Kirche an der Usedomer
Ostseeküste. Noch bevor an das Badeleben in
Koserow zu denken war, wurde der Ort durch seine
ereignisreiche Geschichte bekannt. So soll vor
der Küste von Koserow einst die sagenhafte Stadt
Vineta gelegen haben. Auch der gefürchtete
Seeräuber "Klaus Störtebecker" soll in den
Höhlen des Streckelsberges einst seinen
Schlupfwinkel gehabt haben. Der Koserower
Pfarrer Wilhelm Meinhold verfasste nach alten
Kirchenbüchern den Roman "Die Bernsteinhexe",
der im Jahre 1843 erschien. Das Gebiet zwischen
Koserow und Zempin, mit nur 300 m Land zwischen
Ostsee und Achterwasser war über die
Jahrhunderte immer wieder von der Gewalt des
Wassers bedroht. Im November 1872 erlebte die
Insel und vor allem das Vorwerk Damerow eine
verheerende Sturmflut mit Wasserständen bis 3 m
über Normal. Über diese Sturmflut und ihre
Auswirkungen in Damerow berichtete die Presse in
ganz Deutschland. Die Ortschaft Damerow wurde in
dieser Sturmnacht weitgehend zerstört. Nur der
Umsicht und der Hilfsbereitschaft der Koserower
Fischer war es zu danken, dass die Bewohner des
Vorwerks mit dem Leben davonkamen. Mit ähnlicher
Kraft wüteten Stürme in den folgenden Jahren und
Jahrzehnten.
Am 9. und 10. Februar 1874 sorgte die Sturmflut
dafür, die Reste des Vorwerks Damerow in Trümmer
zu legen. Nach dem Rückgang der Flut bedeckte
eine 60 cm starke Schicht Seesand die Felder und
Wiesen. Den Bewohnern blieb nichts anderes
übrig, als Damerow zu verlassen und sich in
Koserow anzusiedeln.
An dieser schmalsten Stelle der Insel Usedom
befindet sich heute "Lüttenort", die ehemalige
Wirkungsstätte des Malers
Otto Niemeyer Holstein's. Ein Museum,
welches den interessierten Besucher ganzjährig
einlädt.
Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Koserower
Salzhütten. Diese wurden um 1820 im Zuge einer
von der königlichen Regierung angeregten
Maßnahme zur Förderung der Strandfischerei an
der ganzen Usedomer Küste errichtet. Sie dienten
anfangs als Verschlusslager für steuerfreies,
vom Staat geliefertes Steinsalz. Während der
Heringsfangzeit wurde in diesen Hütten der
Hering unter staatlicher Aufsicht gesalzen und
verpackt. Heute werden die Hütten zum Teil noch
von den ansässigen Fischer genutzt, es gibt hier
heute auch eine Gaststätte sowie ein
Souveniergeschäft.
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Koserower Kirche |
Gedenkstein zur Flut in Damerow |
Blick vom Streckelsberg |
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